Hundekot ist nach wie vor ein Ärgernis

Mindestens einmal jährlich wird durch die Gemeinde auf die Verschmutzung unserer Geh- und Wanderwege durch Hundekot hingewiesen. Verbessert hat sich die Situation dadurch nicht. Auch das Aufstellen von Hundekotbehältern und deren neuerliche Befüllung mit Tüten, nachdem der gemeindliche Haushalt genehmigt war, hat nichts verändert. Nach wie vor wird der Kot von vielen Hundebesitzern nicht beseitigt oder aber die Hundetüten landen in irgendwelchen Hecken oder am Wegesrand. Selbst aus dem Schwimmbecken des Freibades wurden in diesem Jahr wieder befüllte Hundetüten gefischt. Da muss man sich schon fragen, was in den Köpfen dieser Hundehalter vorgeht.
Viele scheinen auch der Meinung zu sein, weil sie Hundesteuer zahlen, ist das Verdrecken der öffentlichen Wege mit Hundekot gerechtfertigt. Dem ist allerdings nicht so.
Die Geschichte der Hundesteuer in Deutschland reicht bis viele hundert Jahre zurück und galt als Luxussteuer. Die Luxussteuer wurde damit gerechtfertigt, dass die Bürger, die sich einen Hund leisten konnten, auch das nötige Kleingeld haben, um Steuern zu zahlen. Heute ist die Hundesteuer eine Gemeindesteuer, die von jeder Gemeinde eigenverantwortlich erhoben wird. Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine sogenannte Aufwandssteuer, der als eine öffentlich-rechtliche Abgabe keine bestimmte Gegenleistung der jeweiligen Gemeinde gegenübersteht.
Deshalb möchten wir nochmals an alle Hundebesitzer appellieren, verhalten Sie sich verantwortungsvoll gegenüber Ihren Mitmenschen und helfen Sie mit, unsere schöne Gemeinde sauber zu halten, indem Sie den Hundekot ordnungsgemäß entsorgen. Für den einzelnen Hundehalter ist es eine kleine Mühe, für unsere Mitarbeiter des Bauhofes eine Zumutung.

Ordnungsamt