Kinderbetreuung in der Gemeinde Unterwellenborn

Die Gemeinde Unterwellenborn nimmt Ihre Pflichtaufgabe zur rechtzeitigen Bereitstellung von Kindergartenplätzen sehr ernst. Zur Feststellung des Bedarfs werden die Wünsche der Eltern und ihrer Kinder erhoben und ständig aktualisiert. Außerdem trägt die Gemeinde Planungs- und davon abgeleitet auch die Finanzierungsverantwortung für die hierzu erforderlichen Betreuungsangebote.

Laut Veröffentlichungen des Thüringer Landesamt für Statistik hatte die Gemeinde Unterwellenborn zum 31.12.2019 (Stichtag) 8.453 Einwohner, darunter 449 Kinder im Alter von 0 bis 6,5 Jahren.

Für die Betreuung der Kinder stehen in der Gemeinde Unterwellenborn derzeit 3 Kindergärten in den Ortsteilen Kamsdorf, Könitz und Unterwellenborn zur Verfügung. Die Finanzierung der gesamten Kinderbetreuung wird im Jahr 2021 voraussichtlich ca. 4,1 Mio. € betragen. Diese Gesamtkosten werden anteilig mit ca. 332.000 € von den Eltern als Elternbeiträge, dem Eigenanteil der Gemeinde Unterwellenborn mit ca. 2,3 Mio. € und einem Landeszuschuss in Höhe von ca. 1,4 Mio. € getragen.

Die Elternbeiträge für die 3 Kindergärten der Gemeinde Unterwellenborn wurden letztmalig zum 01.07.2006 für die Einrichtungen in Unterwellenborn und Könitz sowie zum 01.02.2014 für die Einrichtung im Ortsteil Kamsdorf angepasst.

Nach kalkulatorischer Rechnung müssten die Elternbeiträge in den Kindergärten „Am Wald“ (Unterwellenborn) und „Drunter & Drüber“ (Könitz) um 50,00 € und im Kinderkarten „Bunte Spielwelt“ (Kamsdorf) um 25,00 € erhöht werden.

Um die finanzielle Belastung der Eltern abzufedern, werden mit den neuen Elternbeiträgen im ersten Schritt ab 01.02.2021 einheitliche Elternbeiträge und Betreuungszeiten in allen 3 Kindergärten der Gemeinde herbeigeführt und in den Jahren 2022 bis 2024 schrittweise erhöht.

Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, zwischen den verschiedenen Kindergärten zu wählen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung zu äußern. So können Eltern z.B. von ihrem sogenannten Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen, dass keine Gemeinde- oder Landkreisgrenzen kennt. Nach dieser gesetzlichen Regelung können z.B. Eltern ihre Kinder grundsätzlich auch in Einrichtungen außerhalb ihres Wohnsitzes anmelden. Eltern können somit gezielt Angebote in Anspruch nehmen, die ihren pädagogischen Vorstellungen entsprechen. Das Wunsch- und Wahlrecht kann Eltern aber nur ihm Rahmen freier Plätze gewährt werden.

Finanzverwaltung