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Bucha

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Der kleine Ort Bucha liegt in unmittelbarer Nähe des Hohenwarte-Stausees, in waldreicher, landschaftlich hervorragender Gegend und etwa 460 m über dem Meerespiegel. Er hat heute ca. 380 Einwohner und gehörte politisch sowie verwaltungsmäßig seit 1951 zur Gemeinde Goßwitz. Im Jahr 2006 wurde Bucha mit der Neubildung der Gemeinde Unterwellenborn ein Ortsteil dieser neuen Gemeinde.

Von Bucha aus kann man zum Ort Saalthal , welcher etwa 300m über dem Meeresspiegel liegt, wandern. Der Weg führt am Reiterhof der Buchaer Familie Strümpfel vorbei. Zu Beginn des Waldes muss man sich entscheiden, ob man den unbequemen „Postbotensteig“ oder den bequemeren „Zick-Zack-Weg“ (so der Volksmund), welcher am Waldrand links abbiegt und an der Teufelshöhle vorbei führt, benutzt.
 
Der Postbotensteig ist die kürzeste Verbindung zwischen Bucha und Saalthal (ca. 1,5 km). Dieser Weg erhielt seinen Namen durch den Briefträger, welcher täglich die Post von Könitz über Goßwitz, Bucha, Saalthal bis nach Neidenberga brachte.
 
Man muss natürlich folgendes erwähnen. Der Weg, welcher heute an der Rezeption des Zeltplatzes endet, führte vor dem Talsperrenbau weiter nach Saalthal (der Ort lag damals 300m südlicher) zur Groschs–Mühle, der Saale entlang, vorbei an der Schnakenschenke zur Neidenbergaer Brücke (erbaut 1902), welche in der Nähe des jetzigen Neidenbergaer Zeltplatzes die Saale überquerte, nach Neidenberga.
 
Zur Geschichte der Region:
Saalthal mit seinen 7 Häusern lag einst am Ufer der Saale. Nach dem Bau der Staumauer des Hohenwarte-Stausees  wurde dieses Gebiet überflutet, so dass der Ort an der jetzigen Stelle neu angesiedelt wurde. Es blieben aber nur zwei Familien im Saalthal (Willi Grosch und Albin Leeg). Die Familie Hüfner siedelte von Preßwitz über.

Anmerkung: Albin Grosch, der Besitzer der o.g. Mühle, übernahm die Beiermühle in Krölpa.
 
Wie entstand der Name „Alter“?
Wer glaubt, dieser Name werde von alt sein oder altern abgeleitet, der kennt seine Entstehung nicht. Nach der Sage bewohnte einst Fürst Salah und Salahs Kinder (das sollen seine Untertanen gewesen sein) diese Gegend. Einen großen Felsen hatten sie als Altar geweiht, auf dem sie Opfer uns unbekannter Götter darbrachten. Im Laufe der Jahre wechselte der Name vom Saalaltar zu Saalter bis hin zum „Alter“ , den man auch nachweislich bei behördlichen Schriften vor über 300 Jahren verwendete.

Anmerkung: Auch nach den Namen dieser Bewohner soll der Fluss seinen Namen „Saale“ erhalten haben. Diese Sage findet man auch handschriftlich in der  “Königlichen Bibliothek“ zu St. Andrews in Schottland.

Bildergalerie Vorderansicht der Annenkirche zu Bucha Dorfteich mit Kirche im Hintergrund Bild eines Reliefs der Heiligen Anna Ansicht Annenkirche Ansicht Annenkirche Kirche mit Teich Ansicht Kirche Häuser Bucha Kirchturm Bucha Ansicht Annenkirche Vorderansicht Annenkirche
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Erscheinungsdaten mit Redaktionsschluss des Amtsblattes der Gemeinde Unterwellenborn für das Jahr 2017:

 
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